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  • Stefanie Schenk

Schleimstoffe - wofür brauche ich sowas?

Schleimstoffe: Slippery Elm, Eibisch, Malve, Flohsamen etc.

Was habe ich als Hundebesitzer eigentlich mit Schleimstoffen zu tun? „Nichts“ wenn Ihr Hund kerngesund ist. Schleimstoffe können gut als Magenschutz bei Medikamentengaben (z.B. Schmerzmittel) anstatt den bekannten Medikamenten Omeprazol, Pantoprazol ausgetauscht werden und haben zudem noch eine entzündungshemmende Wirkung.


Leidet ihr Hund beispielsweise an Magen-Darmproblemen/ -entzündungen, akuter oder chronischer Gastritis, Colitis Ulcerosa, Infektionen und Stoffwechselstörungen oder Husten, können Schleimstoffe wie z.B. Slippery Elm oder Eibisch als Schleimhautschutz Abhilfe schaffen.


Auch bei trockenem Reizhusten wirkt z.B. Slippery Elm, Eibisch, Malve oder Spitzwegerich wahre Wunder.

Kurz um kann man sagen, dass durch den Schleim der Pflanzen die Schleimhäute Linderung erhalten und somit wunderbar bei Problemen der Atemwege und des Verdauungstraktes eingesetzt werden können.

Selbst bei der Entgiftung helfen Schleimstoffe (Flohsamen) durch die Resorptionsmilderung. Die schädlichen Stoffe werden durch den Schutzfilm nicht so leicht aufgenommen.


ACHTUNG! Es werden natürlich auch Nährstoffe, Inhaltsstoffe von Medikamenten gebunden. Dadurch ist zu beachten, dass die Einnahme 1-2 Stunden von der Fütterung und Medikamentengabe entfernt erfolgen muss.

Wichtig ist nur, dass Sie einen Kaltauszug aus den oben genannten (oder anderen) Schleimstoffen herstellen um die Wirkstoffe nicht zu zerstören.


Beispiel Eibischwurzel: ca. 1 vollen Esslöffel Wurzel auf eine 1 Tasse kaltes Wasser geben und über Nacht ziehen lassen (8-12 Stunden). Sie spüren danach den zähen Schleim. Flüssigkeit dann verabreichen (1-2 Stunden vor Fütterung und Medikamentengabe).


Muss es mal schneller gehen, können Sie auch weniger Zeit verstreichen lassen, nur lösen sich dann nicht so viele Schleimstoffe.